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Genau genommen habe ich zwei große Hobbys: Elektronik und was da dazu gehört (u.a. Computer) und Musik. Aber ich habe natürlich noch mehr Interessen, z.B. Fotografie, Schwimmen, Joggen oder Skifahren - wozu ich aber nicht allzu häufig komme.
Seit 2004 ist noch was dazu gekommen: Das Eigenheim. Dazu unter "Hausbau" etwas mehr. Hier die beiden "Haupthobbys":

Elektronik, Computer und das Internet, das liegt nahe, oder? Etwa 1973 habe ich angefangen, erste einfache elektronische Schaltungen, wie Blinkgeber oder einen Detektorempfänger aufzubauen. Später wurden aus Detektoren Audion- und Superhetschaltungen und der Kopfhörer wurde vom Verstärker mit Lautsprechern ersetzt.
Da zu DDR-Zeiten gute Stereo-Anlagen recht teuer waren, habe ich mir meine Geräte dann lieber selbst gebaut, das war zum einen billiger und hat mir zum anderen natürlich sehr viel Spaß gemacht. Heute sieht das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Eigenbaugeräten allerdings anders aus... :-( Ich werde wohl nie das Gefühl vergessen, als ich das erste Mal mit einem selbstgebauten UKW-Empfänger meinen damaligen Lieblingssender NDR2 in Stereo gehört habe. Wen's interressiert: Der ZF-Verstärker war mit dem A220 und der Stereodecoder mit dem A290 aufgebaut und unterm Dach der Wohnung meiner Eltern war eine Quad-Antenne drehbar installiert. Mein erster Stereoverstärker war noch mit Germaniumtransistoren bestückt und hatte 2 mal 10 Watt, was aber damals gar nicht soo wenig war.
Seit 1993 beschäftige ich mich mit
Computer technik. Der Schritt ins Internet war dann eine beinahe logische Folge. Mehr dazu unter "Computer".

Musik, seit der ersten Klasse (1970) hatte ich Klavierunterricht. 1977 begann ich in der katholischen Gemeinde St. Peter und Paul Markkleeberg Orgel zu spielen, weil unser damamaliger Organist zum Wehrdienst eingezogen wurde. Kurz zuvor hatte ich begonnen, bei meinem Klavierlehrer das Orgelspiel zu lernen. Ich spiele noch immer in der Gemeinde die Orgel. Das sind nun schon über 30 Jahre! In der neuen Kirche St. Peter & Paul habe ich nun auch endlich eine beinahe richtige Orgel. Beinahe deshalb, weil das Instrument elektronisch ist, aber klingt wie eine richtige Orgel und es spielt sich auch so und hat, wie eine „große“ Orgel, zwei Manuale und Pedal mit 27 Registern. Es ist absolut kein Vergleich zu dem Instrument, welches ich vorher spielen „mußte“: Eine VERMONA ET6-1. In meiner Chemnitzer Zeit habe ich auch dort Organistendienste verrichtet, in der St. Joseph-Kirche steht eine zweimanualige Schmeißer-Orgel. Selbst an Silbermannorgeln habe ich schon gespielt. In Rötha, das ist nur etwa 20 km von Markkleeberg entfernt, stehen gleich zwei. Die größere von beiden steht in der Georgen-Kirche, hat 23 Register auf zwei Manualen und Pedal und wurde 1721 fertiggestellt. Die Kleinere steht in der Marien-Kirche, hat 11 Register auf einem Manual und Pedal und wurde 1722 fertiggestellt.
Gerne spiele ich immer wieder mal in der St. Laurantius Kirche in Leipzig-Reudnitz. Dort steht eine zweimanualige Jehmlich-Orgel, die 1994 gebaut wurde. Sie hat 2 Manuale und Pedal.
Von März 2009 bis Juni 2011 absolvierte ich an der Fachakedemie ür Gemeindepastoral in Magdeburg eine Ausbildung zum C-Kantor. Die C-Ausbildung ist eine für nebenamtliche Kirchenmusiker zugeschnittene Ausbildung und kann jedem, der nebenamtlich in der Kirchenmusik tätig ist, nur empfohlen werden.

Dann gibt es noch die Verknüpfung aus beiden Hobbys. Wenn man Techniker einer Band ist, dann hat das viel mit Musik und Technik zu tun. Denn Beschallung ist nicht einfach nur Technik, da braucht man auch ein musikalisch geschultes Gehör. Noch wichtiger ist dieses allerdings bei Tonaufnahmen und CD-Produktionen, das mache ich ebenfalls. Dazu bin ich gerade dabei, im Keller meines Hauses ein kleines Tonstudio zu bauen.

Schließlich mache ich gerne das eine oder andere Foto. Seit einiger Zeit habe ich dazu einen digitalen Fotoaparat, der (fast) so gut ist, wie eine Spiegelreflexkamera - einen Fuji FinePix S9500. Er hat 9 Megapixel und 12fach optischen Zoom und macht richtig gute Bilder. Einen alten "analogen" Aparat habe ich auch noch, ein Practica BX20 mit zwei Zoom-Objektiven (35-70 und 70-200 mm) und einem 50mm-Standart-Objektiv. Der Aparat war einer der besten und teuersten zu DDR-Zeiten. Damals hat er ca. 2000 Ost-Mark gekostet. Ich habe ihn Ende der 1990er Jahre gebraucht gekauft - komplett mit Objektiven, Tasche und Blitz für damals ca. 300 DM. Das Blitzgerät kann ich mit der Fuji auch verwenden, und das ist gut so, denn der eingebaute Blitz der Fuji ist aus meiner Sicht deren einziger Schwachpunkt.


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