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Genau genommen habe ich zwei große
Hobbys: Elektronik und was da dazu gehört (u.a. Computer) und Musik. Aber ich
habe natürlich noch mehr Interessen, z.B. Fotografie, Schwimmen, Joggen oder
Skifahren - wozu ich aber nicht allzu häufig komme.
Elektronik, Computer und das Internet, das liegt nahe, oder? Etwa
1973 habe ich angefangen, erste einfache elektronische Schaltungen, wie
Blinkgeber oder einen Detektorempfänger aufzubauen. Später wurden aus
Detektoren Audion- und Superhetschaltungen und der Kopfhörer wurde vom
Verstärker mit Lautsprechern ersetzt.
Musik, seit der ersten Klasse (1970) hatte ich Klavierunterricht.
1977 begann ich in der katholischen Gemeinde St. Peter und Paul Markkleeberg
Orgel zu spielen, weil unser damamaliger Organist zum Wehrdienst eingezogen
wurde. Kurz zuvor hatte ich begonnen, bei meinem Klavierlehrer das
Orgelspiel zu lernen. Ich spiele noch immer in der Gemeinde die Orgel. Das
sind nun schon über 30 Jahre! In der neuen Kirche St. Peter & Paul habe ich nun
auch endlich eine beinahe richtige Orgel. Beinahe deshalb, weil das
Instrument elektronisch ist, aber klingt wie eine richtige Orgel und es
spielt sich auch so und hat, wie eine „große“ Orgel, zwei Manuale und Pedal
mit 27 Registern. Es ist absolut kein Vergleich zu dem Instrument, welches
ich vorher spielen „mußte“: Eine VERMONA ET6-1. In meiner Chemnitzer Zeit
habe ich auch dort Organistendienste verrichtet, in der St. Joseph-Kirche
steht eine zweimanualige Schmeißer-Orgel. Selbst an
Silbermannorgeln habe ich schon gespielt. In Rötha, das
ist nur etwa 20 km von Markkleeberg entfernt, stehen gleich zwei. Die
größere von beiden steht in der Georgen-Kirche, hat 23 Register auf zwei
Manualen und Pedal und wurde 1721 fertiggestellt. Die Kleinere steht in der
Marien-Kirche, hat 11 Register auf einem Manual und Pedal und wurde 1722
fertiggestellt. Dann gibt es noch die Verknüpfung aus beiden Hobbys. Wenn man Techniker einer Band ist, dann hat das viel mit Musik und Technik zu tun. Denn Beschallung ist nicht einfach nur Technik, da braucht man auch ein musikalisch geschultes Gehör. Noch wichtiger ist dieses allerdings bei Tonaufnahmen und CD-Produktionen, das mache ich ebenfalls. Dazu bin ich gerade dabei, im Keller meines Hauses ein kleines Tonstudio zu bauen. Schließlich mache ich gerne das eine oder andere Foto. Seit einiger Zeit habe ich dazu einen digitalen Fotoaparat, der (fast) so gut ist, wie eine Spiegelreflexkamera - einen Fuji FinePix S9500. Er hat 9 Megapixel und 12fach optischen Zoom und macht richtig gute Bilder. Einen alten "analogen" Aparat habe ich auch noch, ein Practica BX20 mit zwei Zoom-Objektiven (35-70 und 70-200 mm) und einem 50mm-Standart-Objektiv. Der Aparat war einer der besten und teuersten zu DDR-Zeiten. Damals hat er ca. 2000 Ost-Mark gekostet. Ich habe ihn Ende der 1990er Jahre gebraucht gekauft - komplett mit Objektiven, Tasche und Blitz für damals ca. 300 DM. Das Blitzgerät kann ich mit der Fuji auch verwenden, und das ist gut so, denn der eingebaute Blitz der Fuji ist aus meiner Sicht deren einziger Schwachpunkt. |
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